Wartezeiten

Wartezeiten in der Sprechstunde lassen sich leider nicht immer vermeiden, gerade in einer Allgemeinarztpraxis lässt es sich unmöglich vorhersagen, wie viel Zeit die Behandlung des Patienten vor Ihnen – oder auch Ihre Behandlung – in Anspruch nimmt. Unserer Erfahrung nach hat sich das Vorgehen einer „offenen“ Sprechstunde ohne feste Terminvergaben aber dennoch bewährt. Um Ihre Wartezeit in unserer Praxis so kurz wie möglich zu halten, bieten wir Ihnen folgende Möglichkeiten an:

 

  • Sie lassen sich zum Sprechstundenbeginn „vormerken“, das heißt, Sie melden sich persönlich oder telefonisch bei unseren Helferinnen an. Diese können Ihnen dann sagen, wie viele Patienten noch vor Ihnen an der Reihe sind und wie viel Zeit das ungefähr in Anspruch nehmen wird. Ihre Kartei wird dann für den von Ihnen gewünschten Arzt herausgelegt. Bitte beachten Sie, dass wir aus Gründen der Fairness Vormerkungen nur für die jeweils aktuelle Vormittags- oder Nachmittagssprechstunde vornehmen und dass wir - ebenfalls aus Gründen der Fairness - auch Vormerkungen nicht vor dem jeweiligen Sprechstundenbeginn entgegennehmen. Sie können sich also für die Vormittagssprechstunde am selben Tag ab 8:00 Uhr anmelden, für die Nachmittagssprechstunde am selben Tag ab 17:00 Uhr.
  • Sie lassen sich von dem Arzt behandeln, bei dem Sie schneller an der Reihe sind. Wechsel zwischen uns Ärzten sind unsererseits selbstverständlich möglich und sogar erwünscht; nachdem wir engen fachlichen Austausch betreiben, können Sie auch versichert sein, dass beide Ärzte über Ihre Krankheitsgeschichte informiert sind oder im Zweifel der andere Arzt hinzugezogen wird.

 

Sollte einmal ein Patient Ihnen trotz längerer Wartezeit „vorgezogen“ werden, so kann das manchmal Gründe haben, die vielleicht auf den ersten Blick nicht sichtbar sind:

  • Der Patient hat einen Termin, beispielsweise zu einer Ultraschalluntersuchung oder zur Blutentnahme
  • Der Patient hatte sich etwas früher als Sie angemeldet und ist demnach auch früher beim Arzt an der Reihe.
  • Der Patient geht nicht zum gleichen Arzt wie Sie, und hatte dort einfach mehr “Glück”, was seine Wartezeit betrifft
  • Dem Patienten geht es so schlecht, dass wir mit der Behandlung nicht länger warten können, was nicht immer offensichtlich ist - eine Schnittwunde sieht man, einen drohenden Herzinfarkt nicht - wir bemühen uns aber, Sie möglichst darüber in Kenntnis zu setzen, dass wir ihn “vorziehen”.

 

Dies sind nur einige mögliche Gründe, warum ein Patient, der nach Ihnen in die Praxis kam, dennoch vor Ihnen aufgerufen wird. Wir möchten aber keinesfalls ausschließen, dass uns auch Fehler unterlaufen - auch wir sind nur Menschen. Sollten Sie Grund zu der Annahme haben, dass Sie ungerecht behandelt werden, dann sprechen Sie uns bitte an!